Firmenliga Bericht Zwölf

Firmenliga, lesenswert

Firmenliga Zwölf-Bericht

Der Firmenliga Zwölf-Bericht des Fussball Magazins Zwölf zum Thema Firmenliga der Schweiz. Exklusiv online für die Firmenliga Winterthur, viel Spass beim Lesen.

Der Schweizer Firmenfussball war vieles: Trainerstation für Xam Abegglen, «Schädling einer gesunden Sportbewegung» und Mittel gegen gesellschaftlichen Aufruhr. Nun darbt er.  Rückblick auf eine bewegte, (fast) 100-jährige Geschichte.

Das Schicksal des Zentrums Guggach auf dem Zürcher Käferberg hat in den letzten Jahren wiederholt Öffentlichkeit und Kommunalpolitik beschäftigt. Auf dem rund zwei Hektaren grossen Areal hatte in den 80er-Jahren der damalige Bankverein eine grosszügige Kongress-, Sport- und Freizeitanlage ausgebaut. Ihr Angebot reichte vom Fussballfeld über Squashplätze, Kegelbahnen und Saunen bis zu Kraftraum, Schiessanlage oder Solarien – unter anderem. Doch die aus Bankverein und SBG hervorgegangene UBS versuchte, den Stammsitz des firmeneigenen Sportbetriebs loszuwerden. Seit 2009 verfolgt die mit Bundeshilfe gerettete Bank die Strategie, nicht mit dem «Kerngeschäft» verbundene Immobilien und Grundstücke zu veräussern. Dadurch sah sich der FC UBS in seiner Existenz bedroht, der Schweizer Firmenfussballmeister von 2006, 2007, 2009, 2010 und 2012! Im Saisonrückblick 2010 beklagte er denn auch die «Einstellung unserer Bank zum Firmensport». Vergeblich: Ein Teil der Sportstätte wurde 2011 veräussert, der Rest im folgenden Jahr zum Verkauf ausgeschrieben.

Die Episode weist auf einen gewandelten Stellenwert des schweizerischen Firmensports hin. Und sie lädt ein zu einer Retrospektive auf die bald hundertjährige Geschichte seines Flaggschiffs, des Firmenfussballs. Dessen Entwicklung war eng verknüpft mit gesellschaftspolitischen und wirtschaftlichen Prozessen. Sie zerfällt in eine Pionierphase bis in die 1940er- Jahre, die Goldene Zeit von den 50er- bis in die 80er-Jahre und eine danach einsetzende Periode des Niedergangs.

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