Kategorie: Firmenliga

High Noon, Serienmeister gegen Team der Stunde

Sehr geehrte Freunde des runden Leders

Vor dem heutigen Showdown betrug der Vorsprung des Tabellenführers FEG auf die zweitplatzierten Sportfreunde aus Seuzach einen mickrigen Punkt. Einen guten Monat zuvor hatten die Herren aus dem nördlichen Nachbardorf den FEG Jungs im Cuphalbfinal die Grenzen aufgezeigt. Natürlich brannten die Männer in Orange auf Revanche und wollten ihrerseits einen wichtigen Schritt in Richtung erster Meistertitel machen.

Nach den zahlreichen Duellen in den vergangenen Jahren gibt es zwischen den beiden Teams kaum mehr Geheimnisse, so dass die Trainer jeweils tief in die (Risiko-)Trickkiste greifen müssten, um den Gegner zu überraschen. Demzufolge schienen beide Übungsleiter sich auf die altbewährten Stärken ihrer Spieler zu verlassen und hofften damit auf einen Erfolg ihrer Mannschaft. Bei den FEG Kickers notierten die Journalisten in der Spielvorschau ein eher defensives 4-1-4-1. Man durfte gespannt sein, ob das offensiv gefährlichste Team der Firmenliga trotz der Ein-Mann-Sturmspitze zu Torchancen kommen würde, und ob die verstärkte Defensive den Seuzacher-Stürmern etwas entgegen zu halten hatte.

Bereits in der 5. Minute durfte sich Coach K aber mit Freuden die erste Strafraumszene seiner Schützlinge notieren. Das Leder zischte nach einem Schuss von „Würzer“ nur knapp am Tor der Seuzacher vorbei. Trotzdem waren es die Sportfreunde, welche in diesem Match zuerst jubelten. Nach einem Eckball in der 20. Minute, konnte die Kugel zwar zunächst aus dem FEG-Strafraum geklärt werden. Aber die Seuzacher blieben hartnäckig und brachten den Ball nochmals in die Gefahrenzone. Nach einem satten Schuss ins linke untere Eck stand es dann plötzlich 1:0 für den Serienmeister aus Seuzach.

Die FEG-Fans an der Seitenlinie und auch die orangen Spieler auf dem Platz liessen sich durch diesen Rückstand aber nicht beirren und zogen sogleich ein hohes Pressing auf, um das Seuzacher Aufbauspiel zu stören. Prompt konnte „Klajner jr.“ nur vier Zeigerumdrehungen nach dem Gegentreffer einen Querpass der Seuzacher Verteidigung abfangen und bediente anschliessend „Sartor“. Humorlos drosch dieser den Ball aus 10 Metern direkt unter die Latte zum vielumjubelten Ausgleich ins Netz.

Es kam für die FEG noch besser; noch oranger: Zehn Minuten vor dem Halbzeitpfiff flankte „Hoppler“ den Ball von rechts in den Sechszehner, wo „Joelinho“ die Übersicht bewahrte, am schnellsten reagierte und die Kugel zur Führung über die Linie spitzelte.

Gestärkt durch den Pausentee wurde die Wichtigkeit der Partie in den Zweikämpfen immer spürbarer. Die Sportfreunde mussten gewinnen, um den Meisterschafts­ausgang noch in den eigenen Füssen zu haben, während die FEG Kickers mit einem Sieg vorzeitig den Titel feiern dürften.

Es lief die 65. Minute als der Unparteiische nach einem Foul den Seuzachern einen Freistoss aus spitzem Winkel zusprach. In dieser Situation kam die sportfreundliche Standardstärke einmal mehr zum Vorschein. Alle rechneten mit einer präzisen Flanke auf den Fünfer. Stattdessen wurde die Kugel überraschenderweise direkt aufs Tor gezirkelt und fand den Weg zum neuerlichen Ausgleich spektakulär in den Torhimmel. Schon zum zweiten Mal fand das Runde nach einem ruhenden Ball der Sportfreunde den Weg ins Eckige.

Zehn Minuten später lag plötzlich ein Stürmer der Seuzacher am Boden. Übelste Krämpfe verhinderten ein Weiterspielen. Weil die Sportfreunde bereits in der vierten Minute einen muskulärbedingten Ausfall zu beklagen hatten und die Bank eher dünn besetzt war, blieb nichts anderes übrig als das Spiel zu zehnt zu beenden. Eine spannende Schlussphase war damit garantiert.

In Überzahl erhöhten die FEG Kickers den Druck, mussten aber gleichzeitig aufpassen, nicht noch in einen Konter zu laufen und somit die Meisterschaft aus der Hand zu geben. Die Teams lieferten dem begeisterten Publikum einen offenen Schlagabtausch. Beiden Mannschaften hätte ein Tor jetzt etwa so gut getan, wie ein Fondue nach dem Skifahren. Bei einem weiteren Standard in der Schlussminute tauchte sogar der sportfreundliche Schlussmann im Strafraum der FEGler auf und versuchte seinen Farben in Marwin Hitz’scher Manier den Sieg doch noch zu sichern. Da aber sämtliche Abschlussversuche der Mannen in Orange ebenfalls spätestens beim gegnerischen Torwart oder im Nachthimmel endeten, blieb am Schluss das 2:2 auf der Anzeigetafel stehen.

Die Seuzacher brachten mit heroischem Kampf in Unterzahl und ihrer Routine das Unentschieden verdient über die Zeit, während die FEG Kickers die Poleposition im Kampf um die Meisterschale verteidigten. Somit kommt es nächste Woche am letzten Spieltag der Firmenliga zum Fernduell um den Titel.

Sportlich grüsst,

die Presseabteilung der FEG Winti Kickers

Das Nashorn des Slazhaus FC steckt im Dreck

Spielbericht Salzhaus F.C. vs. FEG Winti Kickers – 1:7

Obwohl in der städtischen Sportlandschaft eigentlich (fast) nichts höhere Priorität geniesst als die Winterthurer Firmenliga, musste aufgrund einer Konkurrenzveranstaltung auf dem Sportplatz Sporrer, das heutige Duell zwischen dem Salzhaus F.C. und den FEG Kickers örtlich verschoben werden. Die Firmenliga-Premiere: Ein Auswärtsspiel, welches nicht in Rheinau stattfindet. Dank klugen und engagierten Köpfen konnte das Spiel auf den Platz des Migros Sport- und Freizeitparks Milandia in Volketswil verlegt werden. Herzlichen Dank!

Tabellenführer gegen –schlusslicht: Die Ausgangslage schien vor der Begegnung eigentlich klar. Aber das letzte Duell vor wenigen Wochen ging knäpper aus als manchem Fan der FEG lieb war. Die Salzhauser waren bestimmt heiss auf die Revanche und hinzu kamen personelle Absenzen in den Reihen der orangen Männer. Man durfte demzufolge gespannt sein, was der 90 Minuten Kick in der Fremde bieten würde.

Mangels defensiver Möglichkeiten entschied sich Coach K seine Mannen in einer 3-4-1-2 Formation auf den Platz zu schicken: Der Game-plan roch nach: Heil in der Offensive suchen und die Kugel möglichst weit vom eigenen Tor fernzuhalten. Kaum hatte der Unparteiische das Spiel angepfiffen, stürmten die FEG Kickers auf das gegnerische Tor zu. Schnell musste aber festgestellt werden, dass der Schlussmann des Salzhaus F.C. sein Handwerk hervorragend verstand und wohl nicht mit den linken Bein aufgestanden war. Die wenigen mitgereisten Fans bekamen tolle Paraden zu sehen, welche jeweils frenetisch bejubelt wurden. Aber wie lange konnte das für die Männer des Salzhauses gut gehen?

Was Marco Reus beim BVB ist, ist „Joelinho“ bei den FEG Kickers: stets besorgt für das 1:0. So auch in der heutigen Partie. Die ominöse Wirkung der Captainbinde oder einfach nur Zufall? Es lief die 19. Minute: Nach mehreren Hacken und einem Querpass von „Zingg“ kam eben dieser „Joelinho“ an den Ball und haute die Kugel unhaltbar mit dem Aussenrist via Lattenunterkante zur verdienten Führung in die Maschen.

Zehnzeigerumdrehungen später setzte „Klajner jr.“ zu Teil 1 seiner wahren Torflut an. Die Medienschaffenden waren vom Tempo genauso überfordert wie die gegnerische Hintermannschaft, so dass zur Entstehung der Treffer Hinweise und Notizen leider vergeblich gesucht werden. Aber das wichtigste ist bekannt: Noch bevor die erste halbe Stunde um war, leuchtete ein 3:0 von der Anzeigetafel.

Die Nashörner (Teammaskottchen und Trikottier) des Salzhauses waren aber alles andere als bereit, die Partie bereits abzuhacken. Mit stets grossem läuferischem und kämpferischem Einsatz, machten sie den FEG Kickers immer wieder das Leben schwer. In der 40. Minute machte das nashornige Mittelfeld die Räume so eng, dass ein gegnerischer Fehlpass provoziert werden konnte. Blitzschnell schaltete der Salzhaus F.C. auf Angriff und fackelte nicht lange. Ein herrlicher Aussenristschlenzer von Edeljoker „Kobelt“ brachte die Hoffnung ins Hause Salz zurück. Nur noch 1:3 aus Sicht der Nashörner.

Während des Pausentees machte Coach K seine Männer darauf aufmerksam, den Ball vermehrt laufen zu lassen und den Gegner zu zusätzlicher Verschiebungsarbeit zu zwingen. Es verging keine Minute nach Wiederanpfiff bis die Vorgabe des Trainers perfekt in ein Tor umgemünzt wurde. Über die rechte Seite zirkulierte die Kugel wunderbar bis diese nach einer schönen Hereingabe durch „Klajner jr.“ im Netz untergebracht wurde. Eben dieser „Klajner jr.“ krönte seine tolle Leistung mit einem äusserst sehenswerten Kopfballtreffer in der 58. Minute zum zwischenzeitlichen 5:1.

Zehn Minuten später versenkte „Joelinho“ die Kugel ein weiteres Mal vorentscheidend im gegnerischen Tor. Als Lohn dafür kamen die Zuschauer in den Genuss der emotionalen Einwechslung von Spielercoach K. Seine Verletzungsgeschichte ist lang, aber die Liebe zum schönen Spiel eben doch stärker. Schon bald zeigte sich, dass er nichts seiner Übersicht und seines Zugs zum Tor eingebüsst hatte. Nach einer eleganten Finte bediente er sogar noch seinen Sohn „Kunzmann jr.“, welcher aus 20 Meter gekonnt zum Endstand von 7:1 einnetzte.

Zusammenfassend sahen die Fans eine kompakte Mannschaftsleistung und einen souveränen Sieg der FEG Kickers. In Punkto Chancenauswertung könnten sich die Herren in Orange jedoch ein grosses Stück des Nashornkuchens abschneiden. Wir danken dem Salzhaus F.C. fürs faire Spiel und wünschen weiterhin viel Erfolg im Kampf um den Klassenerhalt.

Sportlich grüsst,

die Presseabteilung der FEG Winti Kickers (und der Bilderbastler vom Salzhaus F.C.)

Sportfreunde und FEG schlagen auf die Pauke

Die Sommerpause endete mit einem Paukenschlag; mit einer Firmenligadelikatesse; ja mit einem absoluten Klassiker. Tabellenführer gegen den ersten Verfolger, Vizemeister der letzten vier Jahre gegen den Serienmeister; oder einfach gesagt: Sportfreunde Seuzach vs. FEG Winti Kickers im Cuphalbfinal.

Bereits letztes Jahr trafen diese beiden Mannschaften in der Vorschlussrunde des Cupwettbewerbs aufeinander. Die Begegnung bedeutete damals nach gefühlten 243 Niederlagen die vielumjubelte Siegpremiere der FEG Kickers gegen die Sportfreunde aus Seuzach. Aber was liegt dieses Jahr drin? Die Seuzacher brennten auf Revanche während die FEG Kickers den erneuten Finaleinzug nach dem Schlusspfiff nur allzu gerne feiern würden.

Eine Spielvorbereitung aus dem Lehrbuch kommt leider definitiv anders daher, als es die Herren in Orange an diesem lauen Sommerabend präsentierten: Coach-los, Urlaubs-Pirelli an den Hüften und einen Spielmacher mit der Pünktlichkeit eines italienischen Güterzuges. Gerüchten Zufolge soll seine Uhr bereits auf Winterzeit eingestellt sein.

Als der Unparteiische die Begegnung anpfiff waren aber doch zweiundzwanzig Herren in Fussballtenu auf dem Platz und der Ball rollte flott durch Freund und Feind. Geheimnisse über die Spielweise der beiden Teams gibt es nach unzähligen Duellen in den vergangenen Jahren wohl (fast) keine mehr. Die Abtastphase fiel demzufolge und zugunsten der Zuschauer in der „randvollen“ Arena auf Axa komplett aus.

In beiden Sechzehnern konnten einige Halbchancen während der ersten Viertelstunde herausgespielt werden, aber so richtig zwingend erschien das Gebotene bisher noch nicht. Dies änderte sich schlagartig nach einem zügig vorgetragenen Angriff der FEG Kickers über die linke Seite. Auf diese Saison vom Coach in die Offensive umgeschult, zimmerte „Matti“ einen Kracher mit links von der Strafraumecke in den entfernten Winkel: Traumtor(!) und was folgte war die beste Phase der orangen Kicker. Mit der Führung im Rücken gelangen flüssige Kombinationen während die Seuzacher weit vom eigenen Tor ferngehalten und ihre Angriffe oft im Keim erstickt wurden.

Alles hat ein Ende – nur die Wintiwurst hat zwei – so auch diese ansehnliche Phase der FEGler. Mit einem Eckball, zwei verpasste Klärungsversuche und drei Zehen an einem schönen Halbvolley glichen die Platzherren aus Seuzach das Spielgeschehen wieder aus. Das Selbstvertrauen der Herren in Orange war wie weggeblasen und die nördlichen Nachbarn rissen das Diktat des Spiels immer mehr an sich. Fussball spielt sich halt nicht nur in den Füssen ab, sondern eben auch im Geiste (Zitat: unbekannt). So verwundert es nicht, dass kurz vor dem Pausentee gar noch das 2:1 aus Sicht der Sportfreunde fiel.

Frische Offensivkräfte sollten in der zweiten Halbzeit die Aufholjagd der FEG Kickers ankurbeln. Doch leider fiel die Wirkung der Rotationsmaschinerie ausnahmsweise eher bescheiden aus. Trotz einiger Schüsse knapp neben das Seuzacher Gehäuse, waren und blieben es die Sportfreunde, welche die Partie mehrheitlich im Griff hatten. Gegen hinten liessen sie wenig zu und vorne wurde eiskalt eingenetzt, wenn sich die Möglichkeit dazu ergab: Nach einem Standard von halb rechts getreten und kurzer Verwirrung in der Hintermannschaft der FEG Kickers hiess es plötzlich 3:1.

Nur wenig später ging ein Ball während der orangen Vorwärtsbewegung im Mittelfeld verloren. Die Seuzacher liessen sich nicht zwei Mal bitten und schlossen den überfallartigen Gegenstoss unter die Latte zum 4:1 ab. Wie schon bei den Gegentreffern zuvor war „Schnyder“ im Tor der Gäste so machtlos wie ein Bauer im Mittelalter.

Trotz des mittlerweile klaren Rückstands steckten die FEG Kickers aber keineswegs den Kopf in die sandigen Stellen des Platzes, sondern überraschten mit einer taktischen Umstellung für die letzten zehn Minuten. Der Bruderwechsel „Joelinho“ für „Lieni“ machte aus einem 4-4-2- ein 3-4-3 mit einer Dreimannsturmspitze. Aber auch die letzten Angriffsbemühungen der Herren in Orange wurden von den Nordmannen erfolgreich neutralisiert. So leuchtete beim Schlusspfiff des Unparteiischen ein überraschend klares 4:1 für die Sportfreunde aus Seuzach auf der Anzeigetafel auf.

Die FEG Kickers gratulieren herzlich zum verdienten Finaleinzug und müssen selbst relativ zügig über die Bücher. Denn am Montag wartet auf dem Wallrüti bereits der nächste Brocken in Form des punkthungrigen SC Rapid Winterthur.

Sportlich grüsst,

die Presseabteilung der FEG Winti Kickers

TSV Gaswerk erster Punkt

TSV Gaswerk vs. Club Deportivo Flaach 2:2

Optimales Fussballwetter erwartete uns gestern Abend auf dem Sportplatz Sporrer in Wülflingen. Die Temperatur war genau richtig und das Green nass und schnell.

Wir kamen gut ins Spiel, erarbeiteten uns Chancen wie auch unser Gegner, was ein spannendes, hart umkämpftes Spiel versprach. Nach knapp 20min setzte unser Co-Captain mit einem Aufsetzer das Leder an den Pfosten, der Schiri pfiff Tor. Wir wären nicht der Fairplay-Pokalgewinner von letzter Saison, wenn wir den Schiri nicht darauf aufmerksam gemacht hätten, dass die Kugel nicht im Netz zappelte. Immernoch 0:0.

Kurz darauf die Flaacher in unserem Strafrau, der TSV brachte den Ball nicht weg und schon stand es 0:1. Dies änderte sich bis zur Pause nicht und uns war klar, hier liegen Punkte drin.
Das Spiel änderte sich nicht, schnell, harte zweikämpfe und Torgefahr auf beiden Seiten. Eine Szene in der 55min im Flaacher Strafraum, Handspiel, Elfmeter, Tor, 1:1! Das Momentum lag nun auf unserer Seite und wir machten weiter Druck auf das Tor von Deportivo. Und schon zappelt das Leder wieder im Flaacher Netz, ein abgewehrter Ball sprang unserem Innenverteider 20meter vor dem Tor in die Füsse. Sonntagsschuss am Montag, 2:1 für den TSV, wir führen, und nurnoch 15min zu spielen! Doch unsere Kräfte schwanden, dies wiederum baute den Gegner auf, der energisch das Ausgleichstor suchte. Und da passierts, 2min vor Schluss. Ein Eckball wunderschön mit dem Kopf verwertet. 2:2 Endstand.
Wir sind hoch zufrieden mit diesem Punkt, haben schon einen Zähler mehr als letzte Saison und das beste: es war einfach ein geiles Spiel!

Wir danken dem Schiri, der Firmenliga, dem Club Deportivo Flaach für einen schönen Fussballabend und dem FC Wülflingen für den Pausentee und die Gastfreundschaft.

FEG Winti Kickers - Victoria Vitudurum, Firmenlige, Symbolbild

Aufsteiger gegen Transfersieger

Liebe Freunde des runden Leders

(Manuel Kleiner, FEG Kickers) Mit Spannung wurde das Duell zwischen dem starken Aufsteiger Victoria Vitudurum FC und den, von vielen lokalen Sportjournalisten als Transfersieger gehandelten, FEG Winti Kickers erwartet. Die Abend Sonne, der frisch geschnittene Rasen und die zahlreichen Fans sorgten für eine begeisternde Kulisse auf dem Mattenbach. Die FEG Winti Kickers hatten leider einige Absenzen zu beklagen. So zum Beispiel auch Mittelfeldmotor und Organisator Chrigi Wassmer, welcher nicht auf dem Matchblatt zu finden war – Gerüchten zufolge wurde er an einem Medientermin im Gate 27 aufgehalten. Auch aufgrund der zahlreichen Ausfälle sah sich Coach K gezwungen, unsere Mannen ein weiteres Mal im experimentierfreudigen 4-4-2 mit offensiver Werder-Raute auf den Platz zu schicken.

Achtung, fertig, Anpfiff. Sofort war zu spüren, dass die Vitudurianer einerseits sehr cleveren Fussball spielen können andererseits nicht gewollt waren Geschenke zu verteilen. Eine intensive Startphase geprägt durch harte Zweikämpfe und ellbogigen Laufduells waren die Folgen. Es lief bereits die 31. Minute als der Victoria Vitudurum FC den Ball in Richtung des gegnerischen Strafraums flankte. Und ja, gestern war zwar Muttertag, aber vielleicht hatten einige defensive Leute der FEG Winti Kickers etwas falsch verstanden mit den Geschenken. Ein Missverständnis in den Abwehreihen der FEG Winti Kickers später konnte der gegnerische Stürmer nämlich MUTTERseelen alleine und ohne Gegenwehr unter tosendem Applaus der Fans den Ball im Tor unterbringen. Hoppla, bahnte sich da eine Überraschung an?

Die FEG Winti Kickers – bemüht eine Reaktion auf den erneuten 0:1 Rückstand zu zeigen – kamen in den letzten Minuten vor der Pause immer besser in Fahrt. Der vitudurianische Schlussmann hielt seinen Kasten aber sowohl zweimal nach gefährlichen Standards als auch einmal bei einem Breakaway mit tollem Stellungsspiel und guten Reflexen rein.

In der Halbzeitpause stellte Coach K die offensive eine wenig um und forderte seine Mannen auf, den kleinen Platz mit weiten diagonalen Bällen hinter die gegnerische Abwehr auszunutzen und vor allem mehr den Abschluss zu suchen. Die Umstellungen zeigten Wirkung. Die victorianische Herren schienen den Kopf noch beim Pausentee zu haben, während die FEG Winti Kickers um ein Vielfaches entschlossener aus der Kabine kamen. Fünf Minuten später war das Spiel gedreht: Benji Kleiner versenkte einen Weitschuss mit gütiger Mithilfe zum Ausgleich in die Maschen. Und Joe Hartmann (Torgefährlichster Innenverteidiger der Liga?) würgte den Ball mit Hals, Schulter, Kopf und Ohr zur Führung über die Linie.

Der Victoria Vitudurum FC schien ein wenig den Faden verloren zu haben, kämpfte sich aber gut wieder ins Spiel hinein und blieb mit hohen Bällen und den schnellen Stürmern immer gefährlich. Trotzdem schien die Laufbereitschaft auf Seiten der FEG Winti Kickers höher, so dass nun viele Zweikämpfe vor allem im Mittelfeld an die Herren in Orange gingen. So war es dann auch Rodrigo Cobos, der sich in der 56. Minute durch die Mitte tankte und mit einem herrlichen Aussenristschuss vom 16er die Führung zum 3:1 ausbaute.

Wenig später schnappte sich der Stossstürmer vom Dienst – Benji Kleiner – den Ball an der Strafraumgrenze, tänzelte und schob sich an zwei Gegenspielern vorbei und schlenzte den Ball unhaltbar in die Maschen. Auch wenn die gegnerischen Spielbeobachter ihre Torhüter immer wieder warnen, dass 90% seiner Tore Schlenzer ins rechte Eck sind, finden die Schlussmänner offenbar kein Rezept dagegen. Mögen noch viele folgen…

Die Vitudurianeser waren aber noch lange nicht bereit aufzugeben. Sie blieben hartnäckig und überraschten die HIntermannschaft der FEG Winti Kickers in der 74. Minute mit einem weiten Einwurf. Zwei Hacken und einen platzierten Flachschuss später jubelten die Herren in Rot-Weiss über das 2:4. Kam nun die grosse Aufholjagd?

Ein neutraler Zuschauer meinte, dass gegen Ende der Partie die läuferischen Vorteile der FEG Winti Kickers immer sichtbarer wurden. So dass nach einem Rusch über die linke Seite der Ball bei Joni Hoppler landete und dieser kaltschnäuzig zum Endstand von 5:2 einschob.

Zusammenfassend setzen sich unsere Mannen gegen einen kämpferischen Victoria Vitudurum FC, welcher auch spielerisch sehr zu gefallen wusste, durch und fahren unter dem Strich drei wichtige Punkte im Kampf um die Meisterschaft ein. Danke an unseren 12. Mann – unsere Fans – welche ein weiteres Mal zahlreich erschienen sind.

Sportliche Grüsse von der Presseabteilung der FEG Winti Kickers

Ruedi Fritschi Radio Zürisee

Unser Ruedi erklärt das Schiedsrichtertum am Radio

Wir zitieren einfach mal: „Alles andere als ein Traumjob. Es gibt aber durchaus Gründe, weshalb das Schiedsrichterdasein Freude bereiten kann. Radio Zürisee beleuchtet während der WM die Rolle des Schiedsrichters genauer. Experte Ruedi – erfahrener Amateur-Schiri – gibt Auskunft.“

Wir frohlocken und findens einfach richtig geil!

Mehr und den ersten Beitrag gibts hier:  http://www.radio.ch/programm/wochenserie/schiedsrichter

wm-tippspiel-firmenliga

TipTop, WM Tippspiel der Firmenliga

Wir haben eine Tippspiel-Gruppe angelegt für die Firmenliga, drüben bei unseren Freunden von der FIFA. Einfach diesem Link folgen und sich eintragen: http://de.castrol.predictor.fifa.com/groups/3331, die Gruppe hört auf den Namen „FIRMENLIGA WINTI“.

Wir überlegen uns noch einen Preis. Ideen und Spenden sind willkommen. Vielleicht eine Axa-Police? Ein Sack Dünger aus der Landi oder einmal aus dem Gefängnis von der Stapo? Alles ist willkommen.

Bei Fragen findet ihr uns überall, beispielsweise auf unserer Facebookseite: https://www.facebook.com/firmenliga

Action-Bild, Doppelpacl SC Fenaco vs Vitudurum

Doppelpack: SC fenaco vs. FC Victoria Vitudurm

Zwei hartumkämpfte Spiele innerhalb zwei Wochen Der SC Fenaco und Victoria Vitudurum standen sich innerhalb von etwas mehr als zwei Wochen zweimal einander gegenüber. Beide Male konnte man von einem regelrechten Fight sprechen und in beiden Spielen hatte Vitudurum das glücklichere Ende.

Der Spielbericht wurde mit freundlicher Genehmigung des Autors übernommen von: sc-fenaco.ch/spielberichte

Firmenliga Cup Achtelfinale

Die erste Partie, bei der sich die Mannschaften zum ersten Mal deren noch jungen Vereinsgeschichte trafen, war das Achtelfinale des Firmenliga Winterthur Cups. Auf dem Acker der Sportanlage Mattenbach erwischte Liga-Neuling Vitudurum den besseren Start und konnte sich bis zur 20 Spielminute einen Zweitore-Vorsprung herausspielen. fenaco wollte sich das nicht gefallen lassen und hatte umgehend eine schnelle Antwort bereit. Innerhalb von 5 Minuten konnte der SCf das Spiel ausgleichen (30 und 35 Minute). Kurz vor dem Pausentee traf Victoria zur erneuten Führung. Die Sportanlage Mattenbach war unterdessen wie gewohnt sehr schwer bespielbar und an ein schönes und flüssiges Fussballspiel war nicht zu denken. Das einzige Mittel auf diesem tiefen Boden war Kampf, Fleiss und die englische Spielweise Kick-and-Rush. Nach dem Pausentee kam fenaco besser ins Spiel und versuchte Victoria sofort unter Druck zu setzen. Beide Mannschaften liessen vorerst gute Möglichkeiten aus, ehe fenaco nach einem schön herausgespielten Spielzug in der 65 Minute den Ausgleich erzielen konnte. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war jeder Anwesender Person, sei es als Zuschauer, sei es als Spieler bewusst gewesen, dass es ein sogenannter „Cup-Fight“ werden wird. fenaco wollte die Euphorie des 3-3 ausnutzen und drückte auf den vierten Treffer. Aber auch Vitudurum blieb stets gefährlich und kam immer wieder zu brenzligen Szenen im gegnerischen Strafraum. In der 78 Minute hatte der SC fenaco das Spiel gekehrt und die Sportanlage Mattenbach war aus dem Häuschen! Erneut war es ein sehenswerter Treffer nach mehreren Stationen, der den Sportclub scheinbar ins Glück schoss. Doch es waren noch gut zehn Minuten zu spielen und als die sogenannten zehn Minuten vorbei waren, gab es noch ca. fünf Minuten oben drauf. Vitudurum warf nun alles nach vorne und kämpfte unermüdlich. Und tatsächlich mit dem sozusagen letzten Angriff bejubelten sie den sehenswerten Ausgleichstreffer zum 4-4. Aus gut 25 Metern landete der Ball nach einem Weitschuss in der linken oberen Ecke – ein herrlicher Treffer. Da es in der Firmenliga im Cup nach 90 Minuten keine Verlängerung gibt, kam es folglich zum Elfmeterschiessen. Dort hatte Vitudurum die besseren Nerven und konnte die heisste Partie mit 8:6 n.E für sich entscheiden.

Entscheidung in der Meisterschaft erneut in den Schlussminuten

Gut zwei Wochen später kam es in der Meisterschaft erneut zum Zusammentreffen beider Teams. Beide Mannschaften sind gut in die Saison gestartet und wollten mit einem Sieg unbedingt Druck auf die Konkurrenz in der Liga B machen. Der SC fenaco wollte sich nach dem unglücklichen Cup Out selbstverständlich revanchieren. Das Spiel wurde pünktlich um 19:30 Uhr auf der gepflegten Sportanlage in Wallrüti angepfiffen. Wie schon im Cup startete auch in dieser Partie Vitudurum besser ins Spiel, konnte aber von der Ãœberlegenheit kein Profit erzielen. Das Spiel war hart geführt, dennoch mehrheitlich fair. Wir schreiben die 30 Minute als fenaco mit 1-0 in Führung ging. Ein Freistoss aus 30 Metern zappelte plötzlich im Netz und lies die Fans im Gästesektor aufjubeln. Mit einer 1-0 Führung ging fenaco dann auch in die Pause. In der ersten Halbzeit hatte Vitudurum eine leichte Feldüberlegenheit und konnte sich noch berechtigte Hoffnungen für den zweiten Durchgang machen. Die zweite Halbzeit war dann ziemlich ausgeglichen mit eher leichten Vorteilen für den SC fenaco. Das Spiel war sozusagen auf der Kippe und jede Aktion hätte einen entscheidenden Einfluss auf den Spielverlauf haben können. Eine entscheidende Szene kam dann in der 65 Spielminute. Vitudurum konnte nach einem weiten Ball folglich einer Freistossflanke völlig unbedrängt den Ausgleich erzielen. Manch Zuschauer sah eine klare Offsideposition vor. Da es aber für die Schiedsrichter ohne Linienrichter sehr schwer ist ein Offside zu erkennen, darf man dem Schiedsrichter nichts vorwerfen. Das Spiel war nun endgültig auf Messers Schneide und lebte von der Spannung. fenaco verpasste das Tor kurz vor Schluss zweimal um Zentimeter und Vitudurum erzeugte durch deren schnellen Spielern stets bei Kontern Gefahr. Als beide Mannschaften sich schon mit dem wohl gerechten Unentschieden anfreundeten bekam Victoria Vitudurum in der 92 Spielminute einen wohl gerechtfertigten Elfmeter zugesprochen. Das bittere für den SC fenaco war, dass der Schiedsrichter zuvor bei ein/zwei Szenen im gegnerischen Strafraum auch auf den Punkt zeigen hätte können bzw. müssen. Aber wie Fussball eben ist, einmal hat man Glück und einmal eben etwas Pech – schlussendlich gleicht sich das während der Saison immer irgendwie aus und es geht ja hauptsächlich um den Spass am Fussball. Vitudurum hatte dann wie schon im Elfmeterschiessen im Cup – die Nerven und verwandelte souverän zur 2-1 Führung und somit auch zum wichtigen Sieg.

Mannschaften auf Augenhöhe

Vitudurum und fenaco präsentierten sich in den vergangenen beiden Spielen auf Augenhöhe und die Spannung war jeweils nicht zu überbieten. Für fenaco ist es logischerweise bitter, dass sie schlussendlich mit leeren Händen dastehen. Vitudurum ist in dieser Saison einiges zu zutrauen und ist ein Mitfavorit um den Aufstieg in die Liga A. fenaco hat gezeigt, dass auch mit ihnen zu rechnen ist und könnte evtl. um den Barrage Platz mitspielen. Die Firmenliga Winterthur lebt also von der Spannung und man freut sich auf weitere hartumkämpfte Spiele.

Symbolbild vom Mattenbach zum Sporrer

Spielort verschobe -> Sportplatz Sporrer Wülflingen

Good News von der Spielverschiebefront!

Für folgende Partien habe ich (besten Dank für den Tipp Flo Rüsch!) einen Ersatzplatz organisieren können:

Montag, 26. Mai: FF Winterthur vs. Atletico Bambole
Montag, 2. Juni: Sportfreunde Seuzach vs. Olympique Winterthur
Montag, 9. Juni: SC Rapid Winterthur vs. Victoria Vitudurum FC

Die drei Daten sind identisch – die Matches finden jedoch alle auf dem Sportplatz Sporrer in Wülflingen statt. Anspielzeiten neu: 20.30 Uhr statt 20.15 Uhr

Zur Erinnerung, wir haben von der Stadt für einzelne Spiele die Freigabe vom Mattenbach nicht mehr erhalten weil der Platz in einem sehr schlechten Zustand ist. Darum bitte auch Verantwortlich sein und bleiben wenn der Fussballzeh bei Regen zu jucken beginnt.